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Technologiekompetenz: Board Excellence Programm

Technologiekompetenz: Board Excellence Programm

In der heutigen Geschäftswelt ist Technologie ein strategisches Asset, nicht bloss ein operatives Werkzeug. Nach der letzten Phase der digitalen Transformation stellt sich dem Verwaltungsrat heute eine neue Frage: was künstliche Intelligenz für die eigene Unternehmung und deren Geschäftsmodell bedeutet, und welche Verantwortung daraus für Cybersicherheit, Datenschutz, technologische Governance und regulatorische Rahmenbedingungen entsteht. Finanzen, Recht und Compliance sind in den meisten Gremien gut abgedeckt. Technologiekompetenz ist es nicht. Der strategische Wettbewerbsvorteil sowie die rechtliche Notwendigkeit dieser Kompetenz auf Stufe Verwaltungsrat werden nach wie vor unterschätzt.

Ich begleite Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen auf diesem Weg. Ich baue die Brücke zwischen strategischer und operativer Ebene und vereine technologische Tiefe mit Führungsverantwortung, die ich aus eigener Erfahrung in unterschiedlichen operativen und strategischen Rollen kenne. Ziel ist es, die Technologiekompetenz von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung zu stärken.

Meine Arbeit in vier Stufen

Im Grundsatz geht es darum, die Technologiekompetenz von Verwaltungsräten und Geschäftsleitungen in den Gebieten künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Datenschutz und Governance zu stärken, damit der Verwaltungsrat seiner Aufgabe und Verantwortung überhaupt gerecht werden kann. Diese Kompetenz wird zudem ein wichtiger strategischer Erfolgsfaktor in einer sich immer schneller verändernden Welt. Ich unterteile die Technologiekompetenz in vier Stufen.

Stufe 1: KI verstehen und einordnen

Was künstliche Intelligenz für den Betrieb, das eigene Geschäftsmodell und das der Kunden verändert — samt der Risiken, die selten auf dem Tisch liegen.
Am Anfang steht das Verständnis der künstlichen Intelligenz. Grosse Sprachmodelle sind bei den meisten Verwaltungsräten und Geschäftsleitungen heute bereits im Einsatz. Um KI in die Strategie einzubauen und ihre Risiken einzuschätzen, braucht es trotzdem ein Grundverständnis der Technologie. Ich kläre unter anderem vier Fragen: Wie lässt sich KI im Gremium selbst nutzen, etwa in Vorbereitung und Entscheidungsgrundlagen? Wie verändert sie den Betrieb? Wie verändert sie das eigene Geschäftsmodell sowie das Geschäftsmodell der Kunden? Und wie werden wir morgen KI nutzen? Dazu gehört die Seite, die oft ausgeblendet wird: Risiken wie strategische Gleichschaltung durch generative Modelle, der schleichende Verlust von Fachwissen im eigenen Haus, und stille Abhängigkeit von einzelnen Anbietern. Ein konkretes Beispiel dazu in meinem Beitrag Strategy Trendslop.

Stufe 2: KI-Governance im Gremium

Klare Rollen, ein risikobasierter Ansatz und ein AI Risk Register — die Verantwortung für KI lässt sich nicht delegieren.
Sobald die Relevanz geklärt ist, wird Governance zur eigentlichen Aufgabe. Verantwortung für KI lässt sich nicht delegieren, das bleibt beim Verwaltungsrat. Ich baue die Struktur dafür auf: klare Rollen und Verantwortlichkeiten, ein risikobasierter Ansatz, ein AI Risk Register, und Human-in-Command als Prinzip, nicht als Ausnahme. Grundlage sind fünf Leitprinzipien: Verantwortung, Transparenz, Fairness, Sicherheit und Weiterentwicklung.

Stufe 3: Cybersicherheit und Datenschutz

Cyberrisiken dort einordnen, wo sie entstehen: in der Datenbasis, auf der jedes KI-System steht.
Sobald die KI-Frage geklärt ist, zeigt sich meist derselbe Handlungsbedarf bei Cybersicherheit und Datenschutz. Beide hängen technisch enger zusammen, als viele Gremien annehmen. Datenqualität, Datenintegrität und Datenschutz sind die Grundlage, auf der jedes KI-System steht, nicht ein separates Thema daneben. Ich schliesse diese Lücke mit denselben Massstäben, direkt an die Struktur aus Stufe 2 angebunden und ordne Cyberrisiken dort ein, wo sie tatsächlich entstehen, in der Datenbasis, nicht erst im laufenden Betrieb.

Stufe 4: Regulatorische Rahmenwerke

FINMA-Rundschreiben, DORA, NIS2, EU AI Act, DSGVO und DSG als Teil der laufenden Führung, nicht als Projekt am Ende.
FINMA-Rundschreiben, DORA, NIS2, EU AI Act, DSGVO und DSG bilden den Rahmen, in dem alles Vorherige steht. Diese Regelwerke unterscheiden sich in Geltungsbereich und Reifegrad, folgen aber derselben Logik: Verantwortung bleibt beim Menschen, Nachvollziehbarkeit ist Pflicht. Ich bringe diesen Rahmen in die laufende Führung ein, als Teil derselben Struktur, die in Stufe 2 und 3 bereits steht, nicht als separates Projekt am Ende.

Programm

Das Programm lässt sich auf die individuellen Bedürfnisse und die jeweilige Organisation zuschneiden. In der Regel dauert ein Modul einen halben Tag. Ziel ist es, die Technologiekompetenz von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung zu stärken.

Teilnehmerkreis

Verwaltungsräte, Geschäftsleitungen und Führungsteams jeder Grösse: vom multinationalen Unternehmen bis zum KMU, dazu Stiftungen und Verbände, die ihre Technologiekompetenz stärken wollen.

Für ein erstes Gespräch dazu, wie die Themen KI, Cybersicherheit, Datenschutz und Governance Ihre Unternehmung heute und in Zukunft beeinflussen werden:

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